Über das Projekt
#proparents – Gegen die Diskriminierung von Eltern
Mit tiefen Augenringen und dünnen Nerven von dem Versuch, Job, Kinderbetreuung und Homeschooling auf einmal zu jonglieren, lernen sich Rechtsanwältin Sandra Runge und Kommunikationsberaterin Karline Wenzel in der Corona-Pandemie kennen. Und sie gründen, fassungslos über die Selbstverständlichkeit, mit der Eltern in der Pandemie dieser enormen Doppelbelastung und schutzlos den gravierenden Nachteilen für ihre Erwerbsbiografie ausgeliefert werden, die Initiative #proparents. Das Ziel des Projekts: Elternschaft als ein Diskriminierungsmerkmal in das Gleichstellungsgesetz aufzunehmen. Denn trotz Mutterschutzgesetz, Elternzeitanspruch und weiteren Regelungen sind wir noch immer fern von echter Gleichberechtigung und einem echten Schutz, den Eltern in der vulnerablen Zeit der Kinderversorgung dringend benötigen.
Lade dir unten kostenlos unsere Grafiken herunter und teile deine eigene Geschichte!
Wie sehr, das zeigten Hunderte von Fallgeschichten, die Unterstützer*innen der #proparents Initiative in Video- und Schriftform beisteuerten. Das Projekt erreichte damit große mediale Aufmerksamkeit und zeigte auf, dass es nicht nur für Mütter um eine wichtige Sache geht, sondern auch für Väter, für Menschen, die noch keine Kinder haben, für Unternehmen und letztendlich für die gesamte Gesellschaft. Denn eine Gesellschaft, die Angst vorm Kinderkriegen hat, der Steuern und Sozialabgaben entgehen und Unternehmen, die keine Talente mehr finden, wartet bald ein großes Problem.
Nun haben die beiden Initiatorinnen Sandra Runge und Karline Wenzel ein Buch zu ihrer Initiative geschrieben: Es zeigt die Lücken und Probleme unserer aktuellen Gesetzeslage auf, skizziert anhand von Fallbeispielen nach, wie Elterndiskriminierung tagtäglich in Unternehmen geschieht und zeigt mithilfe von Berichten vieler Arbeitgeber*innen, Personaler*innen, Berater*innen und Chef*innen auf, wie wir stereotypische Denkmuster in der Arbeitswelt durchbrechen und wichtige Change-Prozesse in Gang setzen können, um eine gerechtere und zukunftsfähige Arbeitswelt und Gesellschaft zu erreichen.
Doch »Glückwunsch zum Baby, Sie sind gefeuert!« ist nicht nur ein Buch, dass zu einer wichtigen Debatte und zu neuen Wegen anregt. Es ist noch einiges mehr, denn (angehende) Eltern erhalten hier auch:
- Eine Übersicht über ihre Rechte im Fall einer Benachteiligung
- Eine Gebrauchsanweisung, wie sie Elterndiskriminierung erkennen und ihre Rechte einfordern können
- Sowie Musterschreiben und Vorlagen für den Fall der Fälle
»Glückwunsch zu Baby, Sie sind gefeuert!«
Von Sandra Runge und Karline Wenzel
Hilf uns Aufmerksamkeit zu schaffen!
Vielleicht hast auch du Erfahrungen mit Elterndiskriminierung gemacht oder Freund*innen oder Geschwister von dir? Vielleicht arbeitest du selbst in der Personalabteilung eines Unternehmens und kannst darüber berichten, welche Veränderungsprozesse ihr in Gang gesetzt habt?
Wir freuen uns, wenn du auch auf deinen Kanälen auf das Thema aufmerksam machst! Nutze dafür gerne unsere kostenlosen Grafiken und Assets, die du dir hier herunterladen kannst. Wir freuen uns, wenn du @proparents, @eden.books und gerne auch die Autorinnen @sandramariarunge und @karline_wenzel markierst.



